1:@GN.
2:Aktivitäten .
3:Projekttage.
4:Projekttag 2008.
5:Gewinnspielsendungen.

Zum Anfang des Projektes „Gewinnspielsendungen“ erstellten wir eine Mindmap mit den uns bekannten Gewinnspielsendungen und ordneten diese in verschiedene Kategorien wie „Glücksspiel“, „Wissensquiz“ oder „Call-In-Sendungen“ ein.
Als nächstes befassten wir uns mit der Frage, warum solche Sendungen einen so großen Erfolg haben, obwohl viele Zuschauer vor allem die Call-In-Sendungen für nervige Abzocke halten.
Den Grund für den Erfolg fanden wir zu erst im großen Verlangen der Menschen, möglichst schnell zu Geld zu kommen, um ihren Status und ihr Lebensgefühl zu verbessern. Der nächste Grund war für uns die Spielsucht, die heutzutage für viele ein ernst zu nehmendes Problem darstellt. Darum erarbeiteten wir in Gruppenarbeit verschiedene Formen und Aspekte von Spielsucht.
Spielsucht erfüllt alle Kriterien einer Sucht (Realitätsverlust, Kontrollverlust, zentraler Lebensinhalt, ...) und existiert sogar schon bei 3% der 13-19-jährigen.
Wir stellten nach kurzer Videoanalyse fest, dass Call-In-Sendungen aufgrund des hohen Suchtpotentials einem Spielautomaten gleichkommen.
Eine andere Art von Gewinnspielsendung mit der wir uns auseinander gesetzt haben war die Quizsendung.
Im Vergleich der Sendung „Das Quiz im Ersten“ und „Wer wird Millionär?“ kam den meisten die Quizsendung von RTL „seriöser“ vor als die der ARD. Dies hängt mit dem unterschiedlichen Aufbau der Studios und Sendekonzepten zusammen. So kann man sich zum Beispiel bei „Wer wird Millionär“ besser mit dem einzelnen Kandidaten identifizieren als mit den Kandidatenpaaren bei der ARD. Das wird erreicht, da alles auf den einzelnen Kandidaten ausgerichtet ist und anfangs die regionale Herkunft angesprochen wird.
Auch beim Aufbau des Studios von „Wer wird Millionär“ wird der Zuschauer durch Effekte gekonnt beeinflusst. Es werden bewusst Lichteffekte und spannungssteigernde Musik eingesetzt. Weiterhin ist das Schema von „Wer wird Millionär“ in sämtlichen Ländern die das Format ausstrahlen, da die Entwickler auf einen hohen Wiedererkennungsgrad Wert legen.
Viele Menschen sehen jedoch nicht das Problem der Teilnehmer, die sich einen sehr hohen Erfolgsdruck auferlegen, aber meistens versagen, da in Sendungen wie „WWM“ meistens nur 2 der 10 Personen die in die Sendung kommen, wirklich um Geld spielen. Dadurch werden ihre Erwartungen nicht erfüllt und sie erhalten ein Gefühl des Versagens bis hin zu schweren psychischen Störungen, da sie ihrer Ansicht nach die Chance ihres Lebens verpasst haben. Deshalb stellt RTL psychologische Betreuung für die Kandidaten bereit.
Abschließend gilt es zu sagen, dass wir eine umfangreiche Information über die Techniken und Risiken von Gewinnspielsendungen sammeln konnten.