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Gewalt in Film und Fernsehen

Bei unserem Projekt "Gewalt in den Medien" ging es darum, zu überlegen, welche Folgen bzw Gefahren durch den ständigen Konsum gewalttätiger Filme und/oder Videospiele verursacht werden können. Die Projektleitung übernahmen Herr R. und Frau B.
Nach einer kurzen Analyse des Themas sahen wir Beispiele für fiktive Gewalt in Filmen, wie zum Beispiel Ausschnitte aus "Happy Tree Friends" und "Pulp Fiction". Es wurde über die gezeigten Szenen diskutiert, wie Gewalt hier als Stilmittel verwendet wird, und welche Gefahren sie eventuell beinhaltet. Von Herr R. wurde hier zum Beispiel die psychische Abstumpfung und Tolleranzentwicklung genannt. Desweiteren wurde die reale Gewalt in Filmen beleuchtet. Damit sind Videos von Exekutionen oder Attentaten gemeint, so genannte Snuff-Filme. Der Name kommt von einem argentinischem Horrorfilm, der 1976 unter dem Namen "Snuff" auf den Markt kam. Damals gab es Gerüchte, dass eine Darstellerin beim Dreh vorsätzlich getötet wurde. Dies stellten sich allerdings als Lüge heraus. Interessant ist, dass es bis heute keinen Film gibt, der eindeutig als Snuff identifiziert wurde. Der Begriff ist somit bis jetzt ein Mythos.
Auch die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft) wurde besprochen. Diese bestimmt, ab wie viel Jahren ein Film freigegeben wird. Parallel dazu gibt es die USK für Videospiele. In jedem Fall gibt es 5 Einstufungen: ohne Altersbeschränkung, ab 6 Jahren, ab 12 Jahren, ab 16 Jahren und keine Jugendfreigabe. Desweiteren gibt es indizierte (Spiel oder Film darf nur in speziell dafür vorgesehenen Läden verkauft werden, wer einen solchen Film/ein solches Spiel an Minderjährige gibt, macht sich strafbar) und verbotene (Der Handel und in besonders schweren Fällen auch Besitz ist verboten, wer dagegen verstößt, macht sich strafbar) Medien.
Zuletzt wurden noch die Gefahren genannt, die durch den Dauerkonsum solcher Medien entstehen können. Neben der Abstumpfung ist hier noch die erhöhte Gewaltbereitschaft zu beachten. Diese Schäden müssen zwar nicht auftreten, können aber, vor allem dann, wenn es sich um einer Person, die generell psychisch labil ist, handelt, vorkommen.