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Bewerben üben / Berufe vorstellen

Autor: Anne Knöckel

 

Der erste Eindruck ist oft am entschiedensten in neuen Situationen. Mit nur einem einzigen Satz beurteilen dich neue Bekanntschaften und mit der falschen Haltung oder einer unverschämten Bemerkungen ist man oft schon unten durch, abgehakt als schlechter Mensch. Aber was ist, wenn das alles nur durch Aufregung verursacht war, und man in Wirklichkeit doch super mit diesem neuen Menschen auskommen würde? Im alltäglichen Leben ist das nicht so schlimm, aber so bald es um etwas wichtiges wie ein Vorstellungsgespräch geht, können diese kleinen Fehler einem alles kaputt machen. Um das zu vermeiden ist das Projekt "Bewerbung und Berufsvorstellung" da. Zwischen Vorträgen von Berufsmöglichkeiten im Fernsehen oder vom Arbeitsamt wurde auch das Vorstellungsgespräch gründlichst geübt. Schließlich kann man es nicht zu etwas bringen, wenn man es nie weiter schafft als bis zum Interview. Aber keine Sorge neue Bewerber und Bewerberinnen, eigentlich ist es alles doch ganz einfach, wenn man ein paar Grundregeln beachtet.

Der erste Moment ist schon entscheidend. Man sollte sich immer freundlich vorstellen und und das Gegenüber ebenso begrüßen - dies ist simple Höflichkeit, die man eigentlich immer im Leben braucht. Was ganz wichtig ist, ist die Vorbereitung. Man sollte nie in ein Gespräch hineingehen ohne klare Vorstellungen zu haben, was der Beruf, für den man sich bewirbt, beinhaltet. Es ist eine unerlässliche Voraussetzung, dass man sich vorher ausgiebig mit dem Beruf und möglichst auch mit dem besonderen Unternehmen, bei dem man sich bewirbt, befasst hat, schließlich muss man sich ja sicher sein, dass gerade dieser Beruf perfekt für einen ist und man muss seinen Arbeitsgeber auch von seinen Fähigkeiten überzeugen. Vergesst nicht: deutlich sprechen ist die halbe Miete. Niemand kann von eurem Geschick überzeugt sein, wenn man euch nicht versteht. Außerdem wirken Leute, die deutlich sprechen, selbstsicherer und andere Leute fühlen sich wohler mit ihnen. Selbst wenn ein Interview nicht so gut gelaufen ist, ein Lächeln sollte man immer bewahren, denn das Leben geht weiter. Nächstes Mal wird dann alles besser laufen, denn auch die Übung erleichtert es einem, sicher aufzutrete und früher oder später wird der perfekte Beruf - hoffentlich - ausgemacht sein. Wenn ihr diese einfachen Tipps beachtet, kann euch niemand mehr aufhalten.

Wie in allen anderen Projekten geht das Geschehen auch im Bewerbung und Berufsvorstellungs Projekt dem Ende zu. Jetzt heißt es alles noch schnell fertig stellen für den Tag der offenen Tür. In einem Zimmer sind die Schüler noch eifrig am basteln den die Plakate müssen schön und ordentlich fertig werden. Jetzt schon habe ich mich informieren können was man in der Medienbranche so alles machen kann. Wusstest ihr das man beim Fernsehen zwei verschieden Berufswege einschlagen kann? Ob Produktion oder Redaktion, man wird informiert welchen Ausbildungsweg man einschlagen muss um beide zu erreichen. Was man auch nicht vergessen darf ist drauf zu achten ob dieser Job überhaupt zu einem passen würde, aber auch da haben die Leute vom Bewerbung- und Berufvorstellung Projekt dran gedacht. Die Eigenschaften des idealen Type für diesen Beruf stehen auch auf dem Plakat.

Das beste wird allerdings für den Schluss aufgehoben. Ein paar kleine Sketche werden später für alle in der Aula vorgeführt und Tränen werden rollen wegen den Lachkrämpfen die umgehen werden. Ausgezeichnete Vorstellungen von wie man ein Vorstellungsgespräch erst gradig versauen kann. Von den Boss mit Bussi begrüßen über Vorschlagen dass wenn man die Hüften kreisen lässt am Amfang das bestimmt mehr Besucher ins Hotel kommen würden bis hin zu sich den abgebrochenen Nagel am Tisch feilen ist alles dabei. Diese Bewerber haben anscheinend nicht sehr gut gestern alles beschrieben wurde wie man sich richtig verhält während einem Vorstellungsgespräch. Vielleicht hätten sie den Artikel vom Knallfrosch im Internet lesen sollen wie es richtig gemacht wird, dann wäre ihnen dieser peinliche Auftritt erspart gewesen. Aber egal - so haben wir alle wenigstens etwas zu Lachen.