1:@GN.
2:Aktivitäten .
3:Projekttage.
4:Projekttag 2005.
5:Kinderarbeit.
Autor: Phillip Limbek
Das Thema Kinderarbeit, bei dem Schüler aus der fünften bis zur neunten Klasse teilnehmen, wird von Fr. Maier genial gestaltet. Jegliches Material, das die Schüler in kleinen Gruppen (2-4 Schüler) bearbeiten, stammt von terre des hommes, organsiert über Frau Rogg, ehrenamtliche Mitarbeiterin des Arbeitskreises Ottobrunn. Hauptsächlich männliche Schüler finden das Projekt allerdings uninteressant oder gar "Scheiße", weil sie in dieses Projekt "zwangseingeteilt" wurden. Außerdem interessiert es sie auch wenig bis gar nicht, was mit Kindern passiert, die Arbeit verrichten müssen, geschweige denn die Tatsache, dass es überhaupt Kinder gibt, die arbeiten müssen.
Ignoranz der Wohlstandskinder!
Die weiblichen Schüler engagieren sich da mehr und interessieren sich auch trotz Zwangseinteilung für das Thema und sind sichtbar schockiert über die Situation der Kinder.
Um auch die gelangweilten männlichen Teilnehmer zu involvieren, sind viele Projekte geplant. Von Diavortrag über Videos, Plakaten, Infowänden und Infoheften, bis zu einem kleinen Theaterstück reicht die Spannweite des Infoangebots, das durch die Lehrerin detailliert vorbereitet und vorgetragen wurde.
Das Fazit ist also eindeutig: Schade, dass diese Mühe von Fr. Maier nicht auf viel Anerkennung stößt und dass nicht alle Jugendlichen von heute scheinbar Wert darauf legen, über den eigenen "Tellerrand" hinauszuschauen.
Erst vor kurzem war das Gerücht im Umlauf, dass die Einrichtungsfirma Ikea Teppiche verkauft hat, die mittels Kinderarbeit hergestellt wurden.
Kinderarbeit existiert meistens in 3.- Welt - Ländern, v.a. in Afrika, wo jedes dritte Kind regelmäßige Lohnarbeit leisten muss. Dieses Projekt leitet Frau Maier mit sehr viel Engament. Fast alle Teilnehmer kommen aus der Unterstufe und arbeiten mit großer Aufmerksamkeit mit. Oft ist der Grund für Kinderarbeit, dass viele Familien in großer Armut leben und ihre Kinder zum Arbeiten schicken,damit sie Geld verdienen und somit ihre finanzielle Situation aufbessern. Insgesamt müssen 200 Millionen Kinder weltweit Schwerstarbeit leisten, davon werden 186 Millionen regelrecht ausgebeutet.
Kinderarbeit ist Arbeit von Kindern unter 13 Jahren oder Arbeit von Kindern von 12-14 Jahren, die länger als 14 Stunden täglich arbeiten. Es ist auch Arbeit von Kindern unter 18 Jahren, die gefährlich ist, z.B. Arbeit unter Tage, Arbeit unter Wasser oder in Fässern sowie der Umgang mit gefährlichen Maschinen.
Kinder stellen folgende Artikel her: Bekleidung,Schuhe,Fußbälle,Spielzeug,Werbegeschenke,Feuerwerkskörper,handgeknüpfte Teppiche,Tabak,Schmuck,Handys,und Stifte.Oft müssen Kinder auch in Hotels und Restaurants arbeiten.Von den Schwerstarbeit leistenden Kindern müssen 0,9% im Bergbau und in Steinbrüchen, 1,9% am Bau von Häusern,3,8% im Transport, 8,3% an Produktionsmaschinen und 8,3% im Einzelhandel arbeiten.Außerdem müssen 6,5% soziale und persönliche Dienste erweisen. In der indischen Stadt Tirupur arbeiten 200.000 Leute, davon 20.000 Kinder, die jünger als 14 sind. Sie arbeiten sechs mal die Woche und haben keine Ferien.Die Firmen, die gegen Kinderarbeit ankämpfen sind:C&A,Deichmann,Faber-Castell,H&M,Otto.Übrigens kann man an dem Rugmark-Siegel und an dem Trans-fair-siegel erkennen,dass die Ware nicht aus Kinderarbeit stammt.Es gibt die Internetseite www.alleansnetz.de, auf der man sich noch etwas genauer daüber informieren kann.

