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3:Projekttage.
4:Projekttag 2005.
5:Klassik in moderner Musik.
Autor: Patrick Eppingen
Wer erinnert sich noch?
Wir schreiben das Jahr 1968. Die wohl berühmteste und beliebteste Band aller Zeiten, die Beatles, veröffentlichen ihr Album "The White Album". Bei diesem Album ließen sich die "Fab 4" von den Klängen moderner Musik genauso inspirieren wie von barocken Klängen á la Bach. Auf diesen Spuren bewegt sich im Jahr 2005 das Projekt "Klassische Elemente in moderner Musik", betreut von Hr. Kaiser.
Was damals revolutionär war, wurde seitdem oft kopiert. Bands und Gruppen wie die Heavy-Metall Legende "Metallica" nahmen seitdem CDs auf, bei denen klassische Musik mit moderen Gitarrensounds und schnellen Drumparts vereinigt wurden.
Nun, zugegeben, ganz so professionell wie diese Bands die Sache angegangen sind, ist das Projekt nicht, dafür aber umso ehrgeiziger. Zusammen mit einer Vielzahl von Schülern aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen versucht Hr. Kaiser die verschiedenen Elemente zu einem gut klingenden Stück zusammenzuführen.
Am Anfang versuchten Sarah und Silke aus der 5c ein Menuett von J.-S. Bach an Klavier und Querflöte einzustudieren. Dies war nicht ganz so einfach; oft spielte eine von beiden nicht im gemeinsamen Takt oder ein Ton wurde nicht getroffen. Beide arbeiteten jedoch, im Gegensatz zu einigen anderen Projektbeteiligten, sehr konzentriert und nach ein paar Versuchen klang das Stück synchron und melodisch einwandfrei.
Nun stand die Integration von Schlagwerk und Effektinstrumenten, in Form von Pauke, Schellenkranz und aus Strohhalmen selbstgebauten Tröten, an. Den richtigen Takt (Hr. Kaiser: "Hm...Ba-Ba-Päm") zu finden war äußerst schwierig, gelang letztendlich aber sehr gut. Auch die Gitarre wurde perfekt in das Stück integriert, sodass es nach einigem Proben und Üben zu einer viel beklatschten Aufführung in der Aula kam.
Während die klassischen Instrumente ihren Part noch übten, ging Hr. Kaiser mit einem Aufnahmegerät auf "Handy-Stimmenfang", da bei vielen Handies klassische Stücke (u.a. Beethoven's IV. Sinfonie) als Klingelton eingesetzt werden. Diese wurden am eigens aufgebauten PC auch in die Melodie hineingeschnitten. Damit erhielt das Stück einen leicht futuristischen Klang...
Insgesamt lässt sich sagen, dass das Ergebnis auf jeden Fall hör- und vorzeigbar ist. Ein kreatives Experiment für alle Beteiligten und eine musikalisch hoch interessante Mischung aus den verschiedensten Elementen der klassischen und modernen Musik, zusammengestellt von einer Gruppe aus mehr oder minder engagierten Schülern.


