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Autor: Robin Mangler
Es wurde nicht viel rumgeredet, sondern es wurde gleich losgelegt. Unser Trainer, Herr Holly, ließ uns zunächst ein wenig warm werden, durch springen. Ganz wichtig war, dass jeder Muskel gedehnt wurde. Das war ganz schön anstrengend und manchmal auch mit vielen Schmerzen verbunden. Die Grundkenntnisse des Taek won do sind die Fußtritte, sogennante Kicks. Wir gingen in Zweiergruppen zusammen und übten die nicht ganz leichten Kicks mit Pratzen. Herr Holly korrigierte uns durch einfache Tipps. Die Grundkenntnisse für die, die daheim Taek-won-do betreiben wollen:

1. Der Grundkick: Man stellt sich in Kampfposition auf, winkelt das knie an und lässt den Fuß schnappen.
2. Die Fallschule: Rückwärts fallen. Man stellt sich seitlich hin und lässt sich fallen. Ganz wichtig ist,dass man sich auf den Boden abschlägt.
3. Die Flugrolle: Gerade hinstellen, Kinn auf die Brust ablegen und mit der Schulter zuerst abrollen.
Um das alles so perfekt zu beherrschen, wie Herr Holly(schleim), heißt es üben, üben und nochmals üben. Da hat man sich die Pause redlich verdient.
Für die Unterhaltung sorgten dann zwei Profis: Bei einem atemberaubenden Streetfight-Battle flogen die Fäuste. Schwitzend und schnaufend gaben sie sich wieder dem eigentlichen Sinn des Projektes hin, der daraus bestand, Herrn Holly zu zuhören und ihm alles nachzumachen.
Um richtig kämpfen zu können, braucht man natürlich auch einen Partner.
Herr Holly holte sich immer wieder einen ganz Eifrigen aus der Runde und zeigte die Übung vor.
Natürlich gehören nicht nur Angriffs-, sondern auch Abwehrtechniken dazu. Wie immer auch dasselbe Spiel: Herr Holly machte es vor, wir machten es nach. Der einzige Haken bei der Übung war, dass der gegenüber sehr dezent und fest schlagen durfte. Der andere, also ich, durfte nur so tun, als ob er richtig kontern würde.

