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Hip Hop und Breakdance einfach gemacht

Autor: Daniel Blümel, Anne Knöckel, und Tim Taubner

 

Wer je mal Filme wie "Honey", "Street Style" oder "Save the Last Dance" gesehen hat, kennt bestimmt dieses Gefühl: man muss sich förmlich mit beiden Händen am Stuhl festhalten, um nicht gleich aufzuspringen und loszutanzen. Die Musik dröhnt schon über die Lautsprecher und alles, was einem übrig bleibt, ist, sich auf die Tanzfläche zu schmeißen und seine tollen Moves der Welt zu zeigen. Bloß da tritt das Problem auf: was ist, wenn man keine Moves hat? Was ist, wenn man schlimmer auf der Tanzfläche aussieht als jemand aus dem Urwald zum ersten Mal auf dem Eis? Keine Sorge, Freunde! Das Projekt "Hip Hop und Breakdance" hat eure Not erkannt und eilt euch schon zur Hilfe.

Lektion 1: Lässig sein ist alles.

Das Lässig-Sein spielt hier eine große Rolle. Dehnen und alle Anspannungen lockern sind die Schlüssel zum Sieg. Die 18 Mädchen in der Gruppe zum Beispiel mussten sich erst mal eintanzen. Schließlich kann nicht jeder so locker sein wie ihr Vortänzer. Bei den 11 Jungs hingegen war die Dehnung alles. Die mehr akrobatische Auslegung des breakdances bietet viele Möglichkeiten sich zu verletzen, und natürlich will das nun mal niemand.

Lektion 2: Ein Sportler und Schauspieler muss man sein.

Wer es scheut, mit dem Kopf dem Boden nah zu kommen, sollte Breakdancing vielleicht lieber lassen, schließlich ist das alles kein Kinderspiel. Sportlich sein ist gefragt! Mit Handständen und Rädern zeigen die Jungs, was sie drauf haben. Alles ganz schön cool! Dazu kommt, dass man nicht nur tanzt, sondern auch ein bisschen seine schauspielerischen Fähigkeiten zeigen muss. Der Tanz wurde aufgeteilt zwischen Jungs und Mädchen, die jetzt eine kleine Geschichte den Zuschauern präsentieren über Eroberung und Angeben. Ein ganz schon großes Battle der Geschlechter.

Lektion 3: Es ist ja alles schön und gut, wenn man die ersten zwei Lektionen meistert, aber das Wichtigste fehlt immer noch: Die Musik! Erst, wenn der Rhythmus so richtig durch den Körper pulsiert, kann es losgehen. Natürlich muss man sich in die Musik zuerst einhören, den Beat finden, und besondere Eigenheiten raushören.

Keine Sorge, das hört sich vielleicht schwer an, aber mit der Zeit kommt das schon. Bald könnt ihr wie die Profis tanzen! Viel Spaß.

 

 

Selbst am Tag der Vorführung darf das Dehnen nicht vergessen werden. Ist doch klar - ein verletzter Tänzer kann wohl kaum eine gute Vorstellung bieten. In der Hektik von gestern ist die Coreography noch schnell ein bisschen gekürzt wurden. Erste Regel des Tanzens: es ist immer besser wenig zu können aber das dafür super, als viel und alles schlampig getanzt. Da wir gerade vom schlampig tanzen reden: Jetzt, kurz vor der Aufführung, wird noch fleißig alles noch mal und wider noch mal geübt, den jeder weiß das nur Übung den Meister macht. Bei den Mädels kreisen die Hüften unten und die Arme hoch über den Köpfen, und man kann sich kaum noch los reißen, was eigentlich eine Schande ist. Denn auch die Jungs legen eine starke Leistung nieder und sorgen mit ihren Breakdancemoves von Saltos, Rädern und Handständen für eine atemberaubende Vorstellung. Man möchte wirklich am liebsten gleich mitmachen.

Am Schluss bleibt nur noch eine Sache übrig zu sagen: Die Schüler des Hip Hop und Breakdance Projekt können jetzt super tanzen, und werden ganz sicher für Aufregung sorgen. Aber wie immer ist eigentlich nur eine Sache wichtig beim Tanzen. Die Coreography können ist eine Sache, wissen das man tanzen kann und die Musik in sich fühlen und einfach los tanzen eine ganz andere. Also, Tänzer: Zeigt was ihr könnt!