1:@GN.
2:Aktivitäten .
3:Projekttage.
4:Projekttag 2007.
5:9. und 10. Klasse.
6:Institutionen der EU.Autoren: Marco Hoffmann, Lukas Müller
Als wir den Raum betreten, wird unser Augenlicht sofort durch ein kompliziertes Tafelbild getrübt. Zwei Referenten erklären anhand eines Beispiels gerade, welche Instanzen ein Gesetzesentwurf durchlaufen muss, um genehmigt zu werden. Dies kann jedoch bis zu einem Jahr dauern. Mit einem Blick auf das durchaus komplizierte Tafelbild glauben wir das sofort.
Anschließend stellen die Referenten sich den Fragen der Lehrerin, die sie zufriedenstellend beantworten. Unsere Blicke schweifen durch den Raum und entdecken hinten ein paar Schüler und Schülerinnen, die unbeteiligt ihre eigenen Gespräche führen. Diese bilden exakt 62,5% der Klasse. Lediglich 3 Schüler (2 von ihnen an der Tafel) beteiligen sich, eine Schülerin strotzt geradezu vor Wissen; wir sahen ihre Hand nie ruhen. Der Effekt des Referats sollte wohl sein, die Projektteilnehmer in den bürokratischen Wahn einzuführen, denn die EU scheint alle über sie existierenden Vorurteile zu bestätigen. Es mag daran liegen, dass wir erst spät dem Referat beiwohnen konnten, aber die Mechanik der unzähligen EU-Gremien, -Ausschüsse und -Räte blieb uns weitgehend verschlossen. Die betreuende Lehrerin klärte uns anschließend über das Thema im Allgemeinen auf. Das Ziel des Projekts war, das Zusammenspiel zwischen EU-Kommission, dem Ministerrat und dem EU-Präsidenten zu verdeutlichen. Das Engagement der Schüler blieb jedoch hinter den Erwartungen zurück, die acht Schüler/innen ließen nicht einmal Fotos zu...